Förderkonzept/RIK

Vorschulische Sprachförderung
Die vorschulische Sprachförderung liegt in der Verantwortung der zuständigen Grundschule und wird von Grundschullehrkräften erteilt. Festgeschrieben ist, dass die Schule für jedes Kind, bei dem ein Sprachförderbedarf festgestellt wurde, eine Lehrerwochenstunde erhält. (So ergeben sich bei 3 zu fördernden Kindern 3 Stunden pro Woche.) Das Niedersächsische Kultusministerium hat "Didaktisch-methodische Empfehlungen für die Vorschulische Sprachförderung" erarbeitet. Diese Empfehlungen enthalten ein Curriculum, in dem die inhaltlichen Grundlagen geordnet sind.

In Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Veerßen findet die Sprachförderung immer vormittags in den Räumen der Schule statt.
Ablauf und Vorgehensweise in den Förderstunden werden individuell gestaltet und richten sich nach den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder. Für Vorschulkinder mit Migrationshintergrund wird beispielsweise häufig die DaZ/DaF Box verwendet, andere arbeiten mit dem "Conlab"-Programm oder Sprachförderprogrammen, die bereits im Kindergarten verwendet werden.

Zum Einsatz kommende Materialien und Spiele:
* "Zaubermond" - Wortschatz und Lautproduktion
* "Sprechdachs" - 13 Sprech- und Erzählspiele
* "Auf und unter" - Mau-Mau-Spiel mit Präpositionen zum Einüben von Satzmustern
* "Und dann?" - Bilderreihen zum Legen logischer Reihen und Erzählen kleiner Geschichten
* Wimmelbildbücher
* Sprechzeichnen (rhythmisches Sprechen von kurzen Reimen, dazu Formen mit Wachsmalern nachspuren)
* Lieder und Fingerspiele (je nach Interesse der Kinder)
* Puzzle
* Dialogisches Bilderbuchlesen (z.B. "Die kleine Raupe Nimmersatt", "Freunde")
* Freispiel - Aufgreifen der Ideen der Kinder


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